Nach Lockerungen in der Coronaschutzverordnung

Städtische Sporthallen können eingeschränkt wieder genutzt werden

Ab dieser Woche ist nach der coronabedingten Schließung der städtischen Sporthallen die Nutzung für die Sportvereine und weitere Nutzer wieder möglich. Vor dem Hintergrund der zu beachtenden Schutzmaßnahmen und rechtlichen Rahmenbedingungen kann die Nutzung jedoch nicht wie im vorherigen Regelbetrieb erfolgen.

„Da zum Beispiel eine zeitgleiche Nutzung der Umkleiden von zu vielen Personen vermieden werden muss, ist eine Anpassung der Hallennutzungszeiten erforderlich“, erklärt Kornelia Topp von der Koordinierungsstelle Sport. Als städtische Ansprechpartnerin hält sie bereits seit Beginn der Corona-Krise den Kontakt mit den Vereinen und informiert über jede Neuerung im Corona-Regelwerk. Aktuell hat sie die Vereine über die Voraussetzungen für eine Nutzung der Sporthallen in Kenntnis gesetzt.


Wichtigster Punkt dabei: Eine Nutzung – auch bei wiederkehrenden Trainingseinheiten – kann nur nach vorheriger Anmeldung bei der Koordinierungsstelle Sport erfolgen. Der Anmeldung beigefügt sein muss ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept. „Hierzu können die Empfehlungen der Sportverbände auf Landes- und Bundesebene als Orientierungshilfe herangezogen werden“, sagt Kornelia Topp.


Zu beachten ist für die Hallennutzer unter anderem, dass der Sport in der Halle nur kontaktfrei ausgeübt werden darf. Zudem gibt es für die Hallen eine Beschränkung in der Nutzerzahl, die sich aus der Größe der Halle ergibt. Umkleideräume, Toiletten und Waschräume können unter Einhaltung des Mindestabstands genutzt werden, die Duschen bleiben allerdings vorerst gesperrt. Grundsätzlich gelten die bereits aus vielen anderen Bereichen bekannten Hygiene- und Infektionsschutzregeln. So ist im Eingangsbereich, im Flur und in den Umkleiden ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Vorm Betreten der Sporthalle müssen die Hände gewaschen bzw. desinfiziert werden. Zudem ist bei jeder Nutzung eine Dokumentation des Nutzerkreises erforderlich.


„Die Vorgaben, die sich durch die Coronaschutzverordnung ergeben, bedeuten sowohl für uns als Stadt als auch für die Sporthallennutzer einen zusätzlichen organisatorischen Aufwand“, sagt Kornelia Topp. „Dennoch freuen wir uns, dass wir den Vereinen durch die Lockerungen wieder etwas möglich machen können.“ Und die ersten Rückmeldungen aus der Vereinswelt zeigen: Auch dort freut man sich über die ersten Schritte zurück in die sportliche Normalität.

 

 

 

Kornelia Topp ist bei der Koordinierungsstelle Sport der Stadt Lippstadt Ansprechpartnerin für die Sportvereine. Foto: privat



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