Das Sommerinterview

Auf mehr Qualität für Lippstadt setzt Bürgermeister Christof Sommer. „Die positive Entwicklung der vergangenen Jahre geht weiter“, betont er im Sommergespräch zwar, richtet seinen Blick aber vor allem bereits nach vorne: „Damit das so weiter geht, sind die weichen Standortfaktoren entscheidend.“

„Es ist ein echtes Problem an Flächen für Wohnbebauung heranzukommen“, hält Christof Sommer fest. Nach langen Verhandlungen mit der Bezirksregierung sei der Stadt nun die Erlaubnis erteilt worden, 71 Hektar als neue Wohngebiete auszuweisen. Das gesamte Stadtgebiet und auch alle Generationen sollen davon profitieren, verspricht der Bürgermeister.

Eine große Chance biete die innenstadtnahe Fläche, die der Automobilzulieferer Hella aufgeben möchte. „Das wird ein ganz neues Quartier“, hofft Christof Sommer auf gute Ergebnisse aus dem anstehenden Planungswettbewerb. „Da sollen alle Wohnformen berücksichtigt werden, auch Flächen für das Studentenwohnen.“ Mit dem Wachstum der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) sind insbesondere kleine Apartments in den vergangenen Jahren knapp geworden.

Eine wichtige Rolle spielt die HSHL auch beim Wandel des Wirtschaftsstandorts Lippstadt. „Forschung und Entwicklung steigen stark“, beobachtet Christof Sommer, „das geht aber nur mit Produktion und für Produktion.“ Die Industrie solle erhalten bleiben – und müsse sich vergrößern können. Daher wolle die Stadt weitere Gewerbeflächen ausweisen. Rund 30 Hektar wurden ihr schon zugesprochen. „Da müssen wir jetzt gucken, wo wir die realisieren können.“



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